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Shirley Brill
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Shirley Brill - Clarinet

... Shirley Brill explodiert [...] geradezu vor Mitteilungsdrang. Spektakulär, wie die junge Israelin in Webers 1. Klarinettenkonzert mit äußerster interpretatorischer Entschlossenheit und langem Atem die melodischen Linien modelliert.
- Berliner Tagesspiegel, Frederik Hanssen

...Grandios beherrschte sie die breite Ausdruckspalette ihres Instruments. Leicht und spielerisch, kraftvoll und dynamisch entzündete sie ein Feuerwerk der Virtuosität. Das Publikum machte seiner Begeisterung mit lang anhaltendem Applaus und Bravo-Rufen Luft...
- Frankfurter Neue Presse, Sophia Bernhardt

...Dessen Klarinettenkonzert fand in der Solistin Shirley Brill eine ideale Interpretin: Die Preisträgerin des ARD Wettbewerbs 2003 gestaltete das eingängige Werk durchweg sauber, forsch, passend frech und verspielt verzierungsreich im Finale... Die sehr differenziert gespielte und exzessiv gesteigerte Solokadenz sowie der rhythmisch vetrackte, spielerische, manch kreischenden Aufschrei der Klarinette fordernde Schlußteil waren Höhepunkte des Abends...
- Frankfurter Allgemeine Zeitung

..."Fräulein Klarinette" nannte Johannes Brahms den Klarinettisten Richard Mühlfeld, weil er so begeistert war von dessen schönem und weichem Ton. Ein modernes "Fräulein Klarinette" mit ebenso schönem Ton ist Shirley Brill... Nachdem Brahms den Klarinettisten Mühlfeld gehört hat, gab er den Gedanken ans Ende des Komponierens auf. Er hätte das sicherlich auch getan, wenn er Shirley Brill gehört hätte...
- Südkurier, Jürgen Scharf

...Brill betörte bei Berg mit einem fabelhaften Reichtum an Klangfarben und dynamischen Nuancen, in der "Carmen-Fantasie" bestachen ihr Gespür fuer rhytmischen Drive und eine grandiose Virtuosität...
- General Anzeiger Bonn, Mathias Nofze

...Shirley Brill verkörperte eine solche Innigkeit mit ihrem Instrument, dass Mozarts Klarinettenkonzert wohl niemanden kalt ließ. Sie ist auf dem besten Weg, sich international einen Namen zu machen...
- Prenzlauer Zeitung

...Publikumsliebling war Shirley Brill, die durch ihre offene und fröhliche Art alle um den Finger gewickelt hatte, ehe der erste Ton erklungen war...
- Lübecker Nachrichten, Cornelia Steffahn

...Sie bevorzugt einen klaren und kräftigen Ton, betört als instrumentale femme brillante, die gleichsam ein Instrument mit "Unterleib" vorführt. Leicht jubiliert sie die Höhe, um unvermittelt und mühelos ein klangsattes Bassfundamente zu errichten. Läufe, Triller, Stakkati und Legatolinien - alles strömt voller Lieblichkeit dahin. In den zügigen Ecksätzen parliert sie munter dahin; das Adagio singt sie kantabel aus. Hier wie dort zeigt sie eher extrovertiert im Ausdruck...
- "Kultur" Magazin, Peter Buske

...Ohne die Leistung des Kammerorchester schmälern zu wollen- die Schau stahl ihm freilich die Soloklarinettistin Shirley Brill. Die 1982 in Israel geborene. bezauberte das Publikum, wirkte ansteckend heiter und gelöst- und hatte die Hörerschaft schon nach wenigen Takten ganz für sich eingenommen...
- Frankfurter Neue Presse, Harald Fichtner

...Im dritten Satz für Klarinette solo schien die düstere Melodie wie eine philosophische Frage an den Hörer heranzutreten. Aus dem Nichts kommende, anschwellende Töne leiteten zu Vogelstimmenpassagen über. In der aussergewöhnlichen Atmosphäre der halb offenen Basilika mit der kalten Zugluft und den in der realen Natur zwitschernden Vögeln bekam die Musik etwas seltsam Ergreifendes, zutiefst Berührendes.
- Giessener Allgemeine

...Schon in Carl Maria von Webers Großem Quintett für Klarinette und Streichorchester bahnte sich eine fruchtbare Partnerschaft an. Denn Brill befeuerte das Ensemble unentwegt. Schon im Eröffnung "Allegro", virtuos und korrespondenzreich, folgten die Kurpfälzer der jungen Frau bereitwillig. Düster und dräuend webten die tiefen Streicher im zweiten Satz, "Fantasia: Adagio ma non troppo", den Klangteppich, auf dem Brill ausdrucksstark eine elegische Melodielinie entfaltete und mit einer Solosequenz in den Bann schlug. Ansatzlos wie aus dem Nichts, wie es nur die Klarinette kann. Brills Klarinettenimpulse versetzten die Kurpfälzer auch im dritten Satz in kreative Unruhe... Webers Quintett, eigentlich für Klarinette und Streichquartett gesetzt, gewann in der Kammerorchesterfassung konzertante Züge...
...Brill und das Kurpfälzische Kammerorchester engagierten sich leidenschaftlich für Dotts Concertino, so dass der Funke übersprang...
- Die Rheinpfalz



Shirley Brill - Clarinet

... Das kundige Musikvereinspublikum so zu berühren, dass es seinen Gefühlen Luft machen muss, will schon etwas heißen! Es machte einfach Spaß, dem Paar da vorn auf der Bühne zuzusehen und zuzuhören, nicht zuletzt, weil die beiden selbst so offensichtlich Spaß an der Musik hatten... Welche Farben- und Klangfülle beide ihren Instrumenten entlockten, war unglaublich... ein ganzes Orchester von Natur- und Instrumentalstimmen. Zwei Gershwin-Stücke erklatschte sich das Publikum noch, witzig und flott das eine, sprechend und gefühlstief das zweite. Dann endete das Konzert, Ach!
- Fränkischer Tag Bamberg, Rolf-Bernhard Essig

...Mit erstaunlicher Reife und tiefem Verständnis zeichneten die jungen Künstler die Gehalte des Werks nach. Alle vier spielten in einem Geist und einem Atem und bauten ihre Wiedergabe so zu einem voll gültigen esoterischen Erlebnis aus.
- Giessener Anzeiger

...Der berückend schöne Klarinettenton von Shirley Brill bezauberte die Zuhörer im Kursaal. Zusammen mit ihrem Klavierpartner bescherten die beiden jungen aus Israel stammenden Musiker dem Publikum einen Konzertabend voller melodischem Klangcharme, voll Frische und Esprit.
- Badische Zeitung, Roswitha Frey

...Faszinierenden Beispiel für die klangliche Verbundenheit dieser beiden grandiosen Kammermusiker...
- Ensemble Magazin

...Die Beiden sind nicht nur auf der Bühne ein Paar. Kein Wunder, dass ihr harmonisches Zusammenspiel immer wieder bestaunt wird...
- Berliner Morgenpost

Merke: Duo Brillaner - einfach brillant!
- Südkurier, Jürgen Scharf

...Gerade haben die Beiden den Possehl-Musikpreis 2003 gewonnen - und mit wieviel Recht, das konnte hier jeder hören. Shirley Brill spielte die Klarinette mit wunderbarer Sicherheit, Sensibilität und Leichtigkeit. Noch im ersterbenden Pianissimo hat sie die volle Kontrolle über ihren Ton - zu bewundern zum Beispiel im zweiten der "Vier Stücke" von Alban Berg. Keine Phrase ist ihr zu einfach oder unbedeutend, um sie nicht schön zu gestalten. So wird im Trio des dritten Satzes der Sonate f-moll von Brahms eine absteigende Tonleiter zum Erlebnis. Welches Feuer außerdem in ihr lodert, bewies Shirley Brill mit ihrer temperamentvollen Darbietung der Sonate von Leonard Bernstein.
Jonathan Aner steht seiner Duopartnerin nicht nach - er ist tatsächlich mehr als ein Begleiter. Eleganz, Leichtigkeit und genaue Gestaltung von Haupt- wie Nebenstimmen zeichnen sein Spiel aus...
- Lübecker Nachrichten

…Und von Anbeginn herrchte kein Zweifel: Brill und Aner sind eines Geistes, nicht nur, was Timing und (Klang-) Farbwerte anbelangt. Neben den quicklebendig musizierten Ecksätzen waren es vor allem die elegischen oder melancohlischen Mittelsätze, deren ausdruckstiefe Gestaltung zu unerhörter Dichte führte…
- General-Anzeiger Bonn, Fritz Herzog

… Das Duo gestaltete die Elegie im Wechselgang oder gemeinsam, es schien in die Anreihung der Klagegesang ähnlichen Strophen meditativ einzutauchen, was die Zuhörer zutiefst berühren musste …
- Badische Neueste Nachrichten, Karen Streich

… Der Applaus der bewegten Zuhörer führte darauf zu wohlverdientem Forte-Fortissimo…
- Flensburger Tageblatt, Manfred Plath

…Shirley Brill und Jonathan Aner haben es geschafft alle Zuhörer zu überzeugen, manche vielleicht gar zu betören… …Beide spielten mit größter Konzentration und Ausdrucksintensität und dabei selbstredend mit einem Höchstmaß an Genauigkeit… …Man hatte immer das Gefühl, dass beide Musiker genau das Gleiche wollen und schon vorausahnen, was der andere im nächsten Moment wie spielen wird. Da gab es sowohl in Phrasierung und Artikulation als auch in Dynamik und Agogik ein Maß an Übereinstimmung, wie man es nur selten erleben kann...
- Cellesche Zeitung, Reinald Hanke